Bergretter finden entlaufenen Hund – wenn Kapazitäten es erlauben
Klaus-Dieter PohlBergretter finden entlaufenen Hund – wenn Kapazitäten es erlauben
Das Bergrettungsteam Leitzachtal hat kürzlich bei der Suche nach einem entlaufenen Hund in der Nähe von Breitenstein geholfen. Sieben Retter und ein Drohnenteam beteiligten sich an der erfolgreichen Suche. Solche Einsätze zeigen, dass das Team neben seinem Hauptauftrag – der Rettung von Menschen in Not – gelegentlich auch bei Tierrettungen unterstützt.
Die Bergretter helfen jedoch nur bei der Suche nach Tieren, wenn keine dringenderen Einsätze anstehen. In diesem Fall rückte das Team aus, nachdem der Besitzer den Hund als vermisst gemeldet hatte. Vor Beginn der Suche wiesen die Retter den Halter auf die pauschale Gebühr für solche Einsätze hin.
Tierrettungen sind oft mit emotionalen Momenten verbunden – sowohl für das Team als auch für die Besitzer. In der Vergangenheit haben die Retter bereits Kühe, Schafe und sogar ein Schwein aus einer Grube gerettet, gemeinsam mit dem Bergrettungsteam Schliersee. Die Besitzer stimmen den Kosten meist zu, getrieben von der starken Bindung zu ihren Tieren.
Der Hund konnte schließlich gefunden werden – zur großen Erleichterung seines Besitzers. Zwar stehen solche Einsätze nicht im Mittelpunkt der Arbeit des Teams, doch leistet es Hilfe, wenn die Kapazitäten es zulassen.
Das Leitzachtal-Team bleibt damit weiterhin zwischen Tierrettungen und seinem Kerngeschäft, der Sicherheit von Menschen, im Gleichgewicht. Durch die transparente Preisgestaltung wissen Tierhalter von vornherein, welche Kosten auf sie zukommen. Die erfolgreiche Bergung des Hundes ist ein weiteres positives Ergebnis – für das Team wie für die Gemeinschaft.






