Baywa AG streicht Finanzprognose für 2025 – US-Politik schuld
Baywa AG zieht Finanzprognose für laufendes Geschäftsjahr zurück
Die Baywa AG hat ihre Finanzprognose für das aktuelle Geschäftsjahr zurückgezogen. Das Münchner Unternehmen begründete diesen Schritt mit Veränderungen in den USA, die die früheren Erwartungen hinfällig gemacht hätten. Die Anpassung betrifft sowohl den Konzern als auch den Bereich Erneuerbare Energien, einschließlich der Tochtergesellschaft Baywa r.e. AG.
Ursprünglich hatte der Vorstand mit einem deutlichen Anstieg des bereinigten EBITDA für den Gesamtkonzern und die Sparte Erneuerbare Energien gerechnet. Doch aktuelle Entwicklungen in den USA hätten diese Prognosen unzuverlässig gemacht, hieß es. Die bisherigen Vorhersagen gelten nun als überholt.
Der Rückzug der Prognose steht im Zusammenhang mit möglichen Auswirkungen von Politikänderungen in den USA, darunter das Haushaltsgesetz von Präsident Donald Trump. Diese Verschiebungen könnten Projekte von Baywa r.e. AG beeinträchtigen und die umfassenden Umstrukturierungsbemühungen des Konzerns erschweren. Trotz dieses Rückschlags zeigt sich der Vorstand zuversichtlich, den Restrukturierungsplan bis Ende 2028 abzuschließen.
Das bereinigte EBITDA von Baywa r.e. könnte nun hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleiben. Ein aktualisierter Ausblick wurde bisher nicht vorgelegt.
Mit der Entscheidung strich Baywa AG seine bisherigen Finanzziele für 2025. Die US-Politikänderungen sorgen für Unsicherheit bei den Projekten im Bereich Erneuerbare Energien und der Gesamtumstrukturierung. Der Vorstand arbeitet weiterhin an seinen langfristigen Zielen und strebt an, den Plan in den nächsten vier Jahren abzuschließen.






