Bayerns EuroLeague-Debakel: 71:96 gegen Olympiakos Piräus trotz Dinwiddie-Debüt
Pierre BaumEuroLeague: Bayern Basketballer hoffnungslos gegen Piraeus - Bayerns EuroLeague-Debakel: 71:96 gegen Olympiakos Piräus trotz Dinwiddie-Debüt
FC Bayern München erleidet schwere 71:96-Niederlage gegen Olympiakos Piräus in der EuroLeague
Am Freitag musste der FC Bayern München in der EuroLeague eine deutliche 71:96-Schlappe gegen Olympiakos Piräus einstecken. Mit der Niederlage verschlechtert sich die Saisonbilanz der Münchner auf zwei Siege und vier Niederlagen. Neuzugang Spencer Dinwiddie gab zwar sein Debüt, doch das Team fand keine Mittel gegen die überlegene Mannschaft aus Griechenland.
Andreas Obst eröffnete die Punktausbeute für Bayern und erzielte die ersten sieben Zähler des Spiels. Doch Olympiakos übernahm schnell das Kommando und legte zu Beginn des zweiten Viertels einen 15:4-Lauf hin. Zur Halbzeit führte die griechische Mannschaft bereits komfortabel mit 47:29.
Die Bayern zeigten im letzten Viertel noch einmal Moral und verkürzten einen 23-Punkte-Rückstand auf 67:79 bei fünf Minuten Restspielzeit. Doch Olympiakos setzte mit einer 11:0-Serie den Schlusspunkt. Obst beendete die Partie als bester Werfer der Münchner mit 15 Punkten, während Dinwiddie – mit der Erfahrung aus 654 NBA-Spielen – sein erstes Spiel für den Verein bestritt.
Bayern hatte gehofft, dass Dinwiddies Verpflichtung die Wettbewerbsfähigkeit in der EuroLeague stärken würde. Doch trotz einzelner Widerstandsmomente war man der unerbittlichen Offensive Olympiakos' klar unterlegen. Die Niederlage lässt die Münchner mit einer Bilanz von 2:4 in der EuroLeague zurück. Nun gilt es, sich nach einem Spiel mit kostspieligen defensiven Fehlern neu zu formieren. Olympiakos hingegen festigte mit einer souveränen Vorstellung seine Position.






