Bayern und PSG dominieren die Champions League mit perfektem Start
Klaus-Dieter PohlBayern und PSG dominieren die Champions League mit perfektem Start
Bayern München und Paris Saint-Germain haben in der Champions League einen perfekten Start hingelegt. Beide Teams gewannen ihre ersten drei Gruppenspiele und sammelten damit jeweils neun Punkte. Die beiden Mannschaften führen nun ihre jeweiligen Tabellen an, während der Wettbewerb an Fahrt aufnimmt.
Luis Díaz, Bayerns Neuzugang vom Sommer, hat sofort überzeugt. In nur 15 Pflichtspielen erzielte der Flügelstürmer acht Tore und bereitete fünf weitere vor. Seine schnelle Eingliederung ins Team zählt zu den Highlights der Saison.
Dieter Hoeneß, ehemaliger Stürmer und langjähriger Vereinsfunktionär, lobte Díaz' Leistungen. Zwar räumte er ein, dass der Kolumbianer auch Chancen verpasst habe, doch betonte er vor allem dessen unermüdlichen Einsatz und defensive Arbeitsbereitschaft. Selbst Topstürmer Harry Kane sei bereits mit wichtigen Zweikämpfen im eigenen Strafraum aufgefallen – ein Zeichen für den Mannschaftsgeist.
Ein weiterer Pluspunkt ist Bayerns Fähigkeit, mit Verletzungen wichtiger Spieler umzugehen. Hoeneß sieht in der Kaderstärke und dem Zusammenhalt unter Trainer Vincent Kompany einen entscheidenden Vorteil. Für die K.-o.-Phase ab dem Viertelfinale, so seine Einschätzung, komme es oft auf die Tagesform und Verletzungsfreiheit an.
Paris Saint-Germain hält mit Bayern mit und gewann ebenfalls alle drei Gruppenspiele. Mit 13 Treffern – einem mehr als die Münchner – zeigen die Franzosen zwar mehr Offensivkraft, kassierten aber auch drei Gegentore (Bayern: zwei). Beide Teams blicken nun selbstbewusst auf die kommenden K.-o.-Runden.
Bayerns starker Champions-League-Start unterstreicht die Kaderqualität und den Teamgeist. Mit Díaz in Bestform und einer defensiv mitarbeitenden Mannschaft bleibt der FCB ein Titelanwärter. Die K.-o.-Phase wird in den nächsten Monaten jedoch Ausdauer und mentale Stärke fordern.






