Bayerische Delegation erkundet Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm in Tschechien
Klaus-Dieter PohlBayerische Delegation erkundet Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm in Tschechien
Eine Delegation aus Bayern hat kürzlich eine Anlage zur Phosphorrückgewinnung in Tschechien besichtigt, um neue Methoden zur Behandlung von Klärschlamm zu erkunden. An der Reise nahmen unter anderem der Buchloer Bürgermeister und ein Stadtrat teil, die prüften, wie das tschechische System auf künftige Pläne in Buchloe übertragen werden könnte.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand eine Anlage in Trutnov, wo Klärschlamm verbrannt und der dabei gewonnene Phosphor als Düngemittel wiederverwendet wird. Dieses Verfahren wird bereits in Teilen Tschechiens eingesetzt. Der Buchloer Stadtrat war eingeladen worden, an der Exkursion teilzunehmen, doch nur zwei Vertreter folgten der Einladung: Bürgermeister Robert Pöschl und Rudolf Grieb von der Partei UBI.
Pöschl, der auch den Aufsichtsrat der Kommunalen Energieverwertung (KE) Schwaben leitet, beteiligte sich an den Gesprächen. Ziel war es zu bewerten, ob ein ähnliches System in Buchloe eingeführt werden könnte. Falls umgesetzt, würde das Verfahren die Verbrennung von Klärschlamm und die Wiederverwertung der Nebenprodukte für die Landwirtschaft umfassen.
Die Reise bot Einblicke in ein etabliertes Verfahren zur Schlammbewirtschaftung. Nun müssen die Buchloer Verantwortlichen entscheiden, ob sie ein vergleichbares System vor Ort umsetzen wollen. Eine solche Entscheidung würde die künftige Abfallentsorgung und Nährstoffrückgewinnung der Stadt maßgeblich beeinflussen.






