06 June 2026, 16:13

Altes Gefängnis in Landshut wird zum zukunftsweisenden Wohnprojekt umgedacht

Von Zellen zu zukünftigen Apartments

Altes Gefängnis in Landshut wird zum zukunftsweisenden Wohnprojekt umgedacht

Verlassenes Gefängnis in Landshut soll als modernes Sozialwohnprojekt neues Leben erhalten

Ein stillgelegtes Gefängnis in Landshut könnte bald eine moderne soziale Wohnnutzung erhalten. Studierende der Hochschule Augsburg haben im Rahmen des Themas Jailhouse Rock innovative Pläne für die Umgestaltung des historischen Gebäudes entworfen. Ihre Arbeiten werden in einer kommenden Ausstellung im Landshuter Rathaus präsentiert.

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Das ehemalige Gefängnis, das zwischen 1906 und 1907 erbaut und 2008 geschlossen wurde, steht seit Jahren leer. Seit 2012 steht das Bauwerk unter Denkmalschutz und prägt den südlichen Zugang zur Landshuter Altstadt. Die Studierenden erhielten den Auftrag, den Komplex als klimaneutrales Wohnprojekt neu zu denken – eine Verbindung aus historischem Erbe und modernen Bedürfnissen.

Unter der Leitung von Dr. Judith Sandmeier, Prof. Wolfgang Nowak, Prof. Christian Bauriedel und Jan Glasmeier entwickelte das Team Lösungen, um die belastete Vergangenheit des Gebäudes aufzugreifen. Ihre Entwürfe umfassen flexible Wohnungsgrundrisse, Gemeinschaftsbereiche und öffentlich zugängliche Flächen, die das Gelände stärker mit der Stadt vernetzen sollen. Energieeffiziente Konzepte und denkmalgerechte Sanierungen bilden den Kern der Vorschläge.

Die Ausstellung wird am Freitag, dem 4. April, um 18 Uhr in der Kleinen Rathausgalerie eröffnet. Ab Samstag, dem 5. April, können Besucher die kostenlose Schau zu den angegebenen Öffnungszeiten besichtigen. Die Veranstalter hoffen, dass das Projekt künftige Nutzungen des Gefängnisses anregt und als Vorbild für andere verlassene historische Stätten in Bayern dient.

Die von Studierenden kuratierte Ausstellung präsentiert konkrete Pläne zur Umnutzung des alten Gefängnisses bei gleichzeitiger Bewahrung seines kulturellen Erbes. Würden die Entwürfe umgesetzt, könnte aus dem Gelände ein nachhaltiger und sozial integrierter Teil Landshuts entstehen. Zudem soll die Veranstaltung Diskussionen über ähnliche Projekte in ganz Bayern anstoßen.

Quelle