20 March 2026, 20:30

Aggressiver 45-Jähriger greift Bundespolizisten in Nürnberg an und bespuckt sie

Eine Gruppe von Polizisten in schwarzen Uniformen und blauen Helmen steht vor einem mit Graffiti bedeckten Gebäude während einer Straßenschlacht, mit verstreuten Papieren und Gegenständen auf dem Boden.

Aggressiver 45-Jähriger greift Bundespolizisten in Nürnberg an und bespuckt sie

Mann beleidigt und bespuckt Bundespolizisten am Nürnberger Hauptbahnhof

Am Donnerstagnachmittag hat ein 45-jähriger Mann Bundespolizisten am Nürnberger Hauptbahnhof verbal beschimpft und angespuckt. Der Vorfall begann, nachdem Zeugen gemeldet hatten, dass er eine Frau in der Nähe des östlichen Stationsausgangs belästigt hatte. Als die Beamten einschritten, eskalierte die Situation schnell zu aggressivem Verhalten und Drohungen.

Zunächst war der Mann dabei beobachtet worden, wie er eine Frau vor dem Bahnhof belästigte. Als die Polizisten ihn ansprachen, zeigte er ihnen auf einer Rolltreppe den Stinkefinger. Anschließend verweigerte er die Vorlage seines Ausweises und bedrohte die Beamten bei der Befragung.

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Im weiteren Verlauf spuckte der Verdächtige den Beamten vor die Füße und beschimpfte sie weiter. Als er zu fliehen versuchte, wurde er umgehend festgenommen. Bei dem Handgemenge erlitt ein Polizist eine leichte Schürfwunde am Finger.

Der Mann wurde zur Bundespolizeiinspektion Nürnberg gebracht, wo er seine verbalen Angriffe fortsetzte. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Beleidigung von Amtsträgern und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Aus den Unterlagen geht hervor, dass er bereits wegen Diebstahls und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz vorbestraft ist.

Ein zweiter Mann, der im Zusammenhang mit der anfänglichen Belästigungsmeldung befragt worden war, konnte später als unschuldig entlastet werden.

Der Verdächtige bleibt bis zum Abschluss der Ermittlungen in Gewahrsam. Der Vorfall reiht sich ein in die steigende Zahl von Gewaltdelikten gegen Polizisten in Deutschland: Allein 2024 wurden über 46.200 Fälle registriert, davon mehr als 21.340 wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt.

Quelle