21 April 2026, 02:14

18. Taicang-Tag stärkt deutsch-chinesische Wirtschaftskooperation in München

Luftaufnahme eines großen Industriegebiets in Leipzig, Deutschland, mit Gebäuden, Grünflächen, Straßen und Infrastruktur, beschriftet mit "Bell Europe" unten.

18. Taicang-Tag stärkt deutsch-chinesische Wirtschaftskooperation in München

Der 18. "Taicang-Tag" stärkt die deutsch-chinesische Zusammenarbeit

Am 16. April 2026 fand im Auditorium der BMW Welt in München der 18. "Taicang-Tag" statt. Fast 300 Vertreter aus Politik und Wirtschaft kamen zusammen, um die Vertiefung der Partnerschaft zwischen Taicang und Deutschland zu erörtern. Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung der Stadt als zentraler Knotenpunkt der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und Deutschland.

Eröffnet wurde der Tag von Chen Gao, dem Sekretär des Parteikomitees der KPCh in Taicang, der in seinem Hauptvortrag das Thema "Grüne Innovation und Integration: Ein Modell für die deutsch-chinesische Zusammenarbeit" vorstellte. Seine Rede gab den Ton für die anschließenden Diskussionen über nachhaltiges Wachstum und technologische Partnerschaften vor.

Im Mittelpunkt stand dabei die strategische Lage Taicangs – nur 30 Minuten vom Zentrum Shanghais entfernt. Der Hafen Taicang, der zu den zehn größten Chinas und den 20 größten weltweit zählt, festigt den Ruf der Stadt als Logistik- und Handelsdrehscheibe.

Ein weiterer Höhepunkt waren die offiziellen Eröffnungen zweier wichtiger Einrichtungen: des VDE-China-Repräsentanzbüros und des Taicang Enterprise Overseas Service Center. Beide Initiativen sollen Unternehmen bei der internationalen Expansion und der technischen Zusammenarbeit unterstützen.

Als Rednerin nahm Gudrun Weidmann, Direktorin für Internationalisierung im Bayerischen Wirtschaftsministerium, an der Veranstaltung teil. Ihre Teilnahme unterstrich das Interesse Bayerns an einer engeren Verbindung mit Taicang.

Drei Leuchtturmprojekte wurden als zentrale Ergebnisse des jüngsten hochrangigen deutsch-chinesischen Gipfels gewürdigt: die digitale Fabrik für humanoide Roboter von Schaeffler, der deutsch-chinesische Zero-Carbon-Park Taicang sowie das Taicang-Rhein-Neckar-Innovationszentrum. Diese Vorhaben spiegeln den Wandel Taicangs wider – weg von der bloßen Ansiedlung ausländischer Investitionen hin zur gemeinsamen Gestaltung eines industriellen Ökosystems.

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Mit über 560 deutschen Unternehmen, darunter 60 "Hidden Champions", die bereits in Taicang ansässig sind, hat sich die Stadt zu einem zentralen Standort für deutsche Firmen in China entwickelt. Die Veranstaltung festigte ihren Ruf als Brücke für bilateralen Handel und Innovation.

Der 18. "Taicang-Tag" endete mit klaren Perspektiven für die künftige Zusammenarbeit. Dank seiner modernen Infrastruktur, wachsenden Industriepartnerschaften und der neuen Unterstützungszentren positioniert sich Taicang als vorbildliches Modell der deutsch-chinesischen Kooperation. Beide Seiten streben nun eine Ausweitung der Projekte in den Bereichen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und grenzüberschreitende Investitionen an.

Quelle