13-Jähriger stürzt auf Gleise – Notbremsung verhindert Schlimmeres
Klaus-Dieter Pohl13-Jähriger stürzt auf Gleise – Notbremsung verhindert Schlimmeres
13-Jähriger stürzt auf Gleise am Bahnhof Kiefersfelden
Am Mittwochmorgen ist ein 13-jähriger Junge am Bahnhof Kiefersfelden auf die Gleise gestürzt. Der Vorfall ereignete sich kurz vor 8:00 Uhr, als der Junge beim Warten auf eine Regionalbahn das Gleichgewicht verlor. Durch eine Notbremsung des Lokomotivführers konnte ein Zusammenstoß verhindert werden – der Junge kam mit leichten Verletzungen davon.
Der Junge stand nahe der Plattformkante und beobachtete den herannahenden Zug, als er stolperte und auf die Gleise fiel. Der Zugführer reagierte sofort und leitete eine Notbremsung ein, um den Jungen nicht zu erfassen. Die Fahrgäste an Bord blieben trotz des abrupten Stopps unverletzt.
Der Junge erlitt Schürfwunden und Prellungen, zeigte jedoch keine Anzeichen schwerer Verletzungen. Vorsorglich wurde er zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus Kufstein gebracht. Die Behörden bestätigten später, dass es sich um einen Unfall gehandelt habe.
Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim, zuständig für die Sicherheit auf 370 Kilometern Strecke und rund 70 Bahnhöfen, nutzte den Vorfall, um Reisende an die Verhaltensregeln auf Bahnhöfen zu erinnern. Sie betonten, dass die weiße Linie am Boden den sicheren Abstand zu den Gleisen markiert – niemand sollte sie überschreiten, wenn ein Zug fährt. Schieben, Stoßen oder Spielen auf Bahnsteigen ist strengstens verboten, da diese Bereiche ausschließlich zum Ein- und Aussteigen bestimmt sind.
Die Polizei warnte zudem davor, Bahnsteige als Spielplätze oder Abstellflächen für Gepäck zu missbrauchen. Die Missachtung von Sicherheitsvorschriften, so die Beamten, könne wie in diesem Fall zu gefährlichen Situationen führen.
Der Sturz des Jungen löste einen Großeinsatz aus, endete jedoch ohne schwere Folgen. Die Ermittler stuften den Vorfall als Unfall ein und unterstrichen damit die Notwendigkeit erhöhter Vorsicht in Bahnhofsbereichen. Die Behörden überwachen weiterhin die Sicherheit an den Stationen, um ähnliche Zwischenfälle zu verhindern.






